FAQs - allgemein zu http.net


Welche Zahlungsarten sind bei http.net möglich?

Antwort: Ausschließlich Bankeinzug. Diese Methode ist die sicherste. Sie vergessen nicht zu zahlen, da wir einziehen und Sie haben darüber hinaus noch die Möglichkeit, der Abbuchung innerhalb von 6 Wochen zu widersprechen.

Welchen Support bietet http.net?

Antwort: Der Support von http.net steht Ihnen an Werktagen zu unseren Geschäftszeiten von 9:00 bis 18:00 Uhr zur Verfügung. In dieser Zeit wird auf eMails in der Regel innerhalb von 15 Minuten reagiert.

Was passiert, wenn nachts ein Server ausfällt?

Antwort: Unsere Server werden auch nachts kontrolliert. Für Kunden, die Ihre Server bei http.net betreiben, steht nachts ein Notfalldienst zur Verfügung.

FAQs - Domains


Was bedeutet Domain Transit?

Antwort: Unter bestimmtem Vorraussetzungen (z.B. bei Insolvenz eines ISPs, der Domains über http.net registriert und nicht erfolgter KK-Freigabe durch den Domaineigentümer) sind wir verpflichtet, die .de-Domain an Denic zurückzugeben. Damit tritt das direkte Vertragsverhältnis zwischen dem Domaineigentümer und DENIC in Kraft.
Der Domaineigentümer wird dann von DENIC angeschrieben, um zu entscheiden, was mit der .de-Domain geschehen soll: Soll zu einem anderen Provider gewechselt werden oder soll die Domain endgültig gelöscht werden? Die Entscheidung muss der DENIC bis zu dem von Denic genannten Termin schriftlich mitgeteilt werden, sonst wird die Domain von DENICdirect in Rechnung gestellt werden. Informationen zum Domain Transit (früher "HOLD") erhalten Sie bei DENIC unter dem Stichwort Domain-Transit.

Wie kann man die Verfügbarkeit einer Domain überprüfen?

Antwort: Für die gängigsten Domains haben wir für Sie einen Domain-Check installiert.
Die zuverlässigste Abfrage finden Sie immer jeweils auf den Webseiten der autorisierten Vergabestellen: http://www.iana.org/root-whois/index.html Schauen Sie auf diesen Webseiten jeweils nach "WHOIS".

Was ist ein Dispute?

Antwort: Gibt es eine Auseinandersetzung um die Rechte an einer .de-Domain, kann diese bei der DENIC mit einem DISPUTE (früher Wait-Eintrag) versehen werden. Die Eigentümerdaten werden dann von der DENIC eingefroren und können nicht mehr an Dritte übertragen werden. Löscht der bisherige Inhaber die Domain, geht diese automatisch an den Dispute-Antragsteller über. Das Problem dabei ist, dass nur der Dispute-Antragsteller diesen Dispute-Eintrag auch wieder löschen lassen kann. Ansonsten wird dieser von Denic automatisch nach einem Jahr gelöscht.

Wem gehört eine Domain?

Antwort: Domaininhaber ist derjenige, auf den die Domain eingetragen wurde. Die Domainrechte sind vererbbar.

Warum bieten wir bestimmte Second-Level-Domains nicht an?

Antwort: Aufgrund unserer Firmenphilosophie bieten wir einige Second-Level-Domains nicht an, die entweder nicht ICANN-konform sind, oder die nicht von den offiziellen Vergabestellen autorisiert werden.

Grundsätzlich sind Second-Level-Domains eigentlich Subdomaineinträge, welche in der Regel keine Kosten gegenüber der autorisierten Vergabestelle verursachen.
Es gibt jedoch Second-Level-Domains, die auch (bzw. nur) über die autorisierten Vergabestellen erhältlich sind.
Hierzu gehören z.B. .co.at, .com.cn, .org.es, .net.pl und viele andere.

Ein klassisches Beispiel ist *.uk. Eine direkte Domainregistrierung unter *.uk ist nicht möglich. Offiziell angeboten werden nur Second-Level-Domains mit den Endungen .co.uk, .me.uk und .org.uk. Dies hat die Vergabestelle Nominet so festgelegt.

Welche Second-Level-Domains offiziell und autorisiert sind, können Sie auf den Webseiten des jeweiligen NIC erfahren, oder Sie können gerne uns befragen.

FAQs - Technik


Wieso ist DSL mit festen IP-Nummern sinnvoll für ein VPN?

Antwort: In einem Virtual Private Network (VPN) sind Rechner über ein öffentliches Netz (z.B. Internet) miteinander verbunden. Für die Autorisierung des Zugriffes untereinander ist es wesentlich sicherer, wenn sich alle Rechner über eine feste IP eindeutig identifizieren lassen.

Wie kann ich meine Seiten auf meinen Server übertragen?

Antwort: Dateien (HTML-Dokumente, Grafiken...) müssen via FTP (File Transfer Protocol - das "Datei Transfer Protokol" des Internet) zu Ihrer Web-Site übertragen werden.

Wie ist das http.net-Rechenzentrum ausgestattet?

Antwort: Wichtige technische Daten zum Rechenzentrum der http.net haben wir auf der Seite Technische Daten für Sie zusammengestellt.

Was ist ein Peering?

Antwort: Peering bezeichnet den Zusammenschluss von Providern um Datentransfer (Traffic) zwischen zwei Peering-Partnern (Provider) zu routen. Dabei wird der Datentransfer kostenlos zwischen ca. gleichgroßen Providern "ausgetauscht". Peering zwischen unterschiedlich großen Providern wird oft nach Datenmenge abgerechnet. Dazu wird meist ein sogenanntes Peering-Agreement abgeschlossen, welches die beidseitige Nutzung der Peeringbeziehungen regelt.

FAQs - E-Mailprobleme


Was kann ich tun bei E-Mailproblemen? (allgemein)

Antwort: Hier einige Tipps, was Sie bei E-Mailproblemen vorab prüfen können.
 
Möglicherweise haben (im Hintergrund automatisch durchgeführte) Programm-Updates einige Einstellungen verändert. So etwas passiert öfters, als man denkt. 
 
Überprüfen Sie also bitte zunächst, ob die Einstellungen des E-Mailkontos in Ihrem E-Mailprogramm (noch) richtig sind. Überprüfen Sie insbesondere, ob Sie Benutzernamen und Passwort in korrekter Gross-/Kleinschreibung verwenden. (Outlook und Outlook Express bezeichnen die User ID als 'Kontoname'.) Bei der Verwendung des von uns optional angebotenen E-Maildienstes ist der Benutzername immer die vollständige E-Mailadresse.
 
Verwenden Sie SMTP-Authentifizierung?
Falls nein, bitte unbedingt aktivieren. Insbesondere bei Sende-Problemen.
 
Eventuell blockiert Ihre Firewall Port 25, Port 110, Port 143, oder die Anmelderoutine, oder Ihr ganzes Emailprogramm. Auch hier sollten Sie die Einstellungen Ihres Rechners überprüfen bzw. überprüfen lassen.
 
Ob Sie über Ihr E-Mailkonto E-Mails versenden und empfangen können,
können Sie immer über unseren Webmailer testen.
Wenn das möglich ist, hat das Problem eine lokale Ursache, die wir von unserer Seite aus oftmals nicht beheben können.
 
Einige Einwahlprovider blockieren den SMTP-Port 25. Hier kann alternativ Port 587 anstatt Port 25 zum Senden verwendet werden. Das muss in den Eigenschaften des E-Mailkontos im Mail-Client geändert.  
 
Wenn Sie sich mit einem Emailproblem an uns wenden, benötigen wir immer folgende Informationen, um hier konkret recherchieren zu können:

  • Absender-E-Mailadresse
  • Empfänger-E-Mailadresse
  • Datum/Uhrzeit
  • Erhaltene Fehlermeldung im originalen unveränderten Wortlaut

Was kann ich tun, wenn mein Postfach beim E-Mailempfang blockiert?

Antwort: Beschädigte E-Mails bzw. Headerdaten führen öfters zu Problemen
bei Abruf des Postfachs; häufig mit Outlook oder Outlook Express.
Oftmals fehlt hier im Header das Datum oder der Header ist anderweitig corrupt.
 
Die blockierende(n) E-Mail(s) können Sie über einen Webmailer oder mithilfe eines POP3-Tools mit sog. "Remote-Zugriff" direkt aus Ihrem Postfach löschen und damit die Blockierung beheben. Derartige Programme finden Sie in den gängigen Downloadportalen. Brauchbare (kostenlose Windows-)Programme sind bspw. Becky, PostDa, MagicMailMonitor, Eremove o.A.. 

Warum erhalte ich unzählige Nichtzustellbarkeitsmeldungen?

Antwort: Offenbar wurde Spam mit Ihrer Absenderadresse versendet.
Absender in Spam-E-Mails sind in der Regel immer gefälscht. 
Vermutlich wurde Ihr Domainname für das Versenden von Spam E-Mails
mit gefälschten Absenderadressen missbraucht.
Technisch ist das Fälschen von Absenderadressen in E-Mails derzeit leider möglich und lässt sich nicht verhindern bzw. nicht unterbinden.
 
Mit allergrösster Wahrscheinlichkeit wurden diese E-Mails nicht über Ihr Postfach versendet. Über welchen Mailserver (IP) diese Mails versendet wurden, können Sie (nur) an den Headern einer ursprünglich versendeten Spam-Email erkennen;  zum Teil sind diese bei den Rückläufern angehängt.
 
Sie können sich ggf. bei der Abuse-Adresse des Betreibers der absendenden IP-Nummer beschweren. Leiten Sie dazu die original versendete E-Mail
plus den Header dieser E-Mail einkopiert an die Abuse-Addresse des IP-Providers weiter. Diese IP-Addresse finden Sie (nur) im Header einer ursprünglich versendeten E-Mail, sofern auch hier keine Manipulation vorliegt. Die Abuse-Adresse finden Sie bei RIPE bzw. ARIN oder APNIC in der WHOIS (je nach Bereich).
Ob so eine Beschwerde Sinn macht oder nicht, ist eine andere Frage.
Grundsätzlich können Sie derartige Fälschungen nicht verhindern.
 
Abhilfe: Deaktivieren Sie (zumindest vorübergehend) Ihre Catch All-Funktion,
damit Sie die Nichtzustellbarkeitsmeldungen der nicht existenten Aliase
nicht mehr erhalten - zumindest den grössten Teil.

Warum erhalte ich keine E-Mails?

Antwort: Oftmals erreichen uns Anfragen mit dem Inhalt "Ich erhalte seit {Datum X} keine E-Mails." Hier einige Tipps, um das zu prüfen, bevor Sie unseren Support kontaktieren:  

  • Schreiben Sie eine E-Mail an sich selbst. Kommt diese an?
    Schauen Sie bitte auch in Ihrem Spamfilter nach.
  • Schreiben Sie eine E-Mail an sich selbst von einem externen Anbieter.
    (Bitten Sie ggf. einen Bekannten, das zu tun.) Kommt diese an?
    Schauen Sie bitte auch in Ihrem Spamfilter nach.
  • Überprüfen Sie Ihr Postfach auf dem Mailserver (und nicht in Ihrem Client).
    Zugreifen können Sie darauf mit einem Webmailer oder einem Tool mit sog. Remote-Funktion.
  • Prüfen Sie in Ihrem E-Mailprogramm (Client), ob Regeln eingerichtet sind, die Ihnen den Eindruck vermitteln, die E-Mail sei nicht angekommen.
  • Eventuell verwenden Sie die Option, die E-Mail auf dem Mailserver zu belassen und Ihr Postfach ist überfüllt. Hier erhält der Absender jedoch eine entsprechende Fehlermeldung und kann Sie über einen anderen Kommunikationsweg darüber informieren.
  • Treffen alle genannten Punkte nicht zu, erfragen Sie bitte die Fehlermeldung, die der Absender erhalten hat. In der Regel hat er eine Fehlermeldung erhalten.

Warum erhalte ich bereits empfangene E-Mails noch einmal?

Antwort: Dass Sie ganz viele alte, bereits abgeholte E-Mails in Ihrem E-Mail-Programm (Client) nochmal erhalten, kann nur mit der aktivierten Einstellung "Kopie auf dem Server belassen" (oder ähnlich) passieren.
 
Ihr Client merkt sich dabei lokal, welche E-Mails bereits abgeholt wurden. Wenn Sie alle E-Mails nochmal erhalten, wurde die (direkte) Kommunikation zwischen Mailserver und Ihrem Client gestört. Das kann durch bestimmte Zusatz-Software geschehen (wie z.B. ein Antivirus-Programm, welches einen Proxy installiert).
 
Hier haben Sie folgende Möglichkeiten: Deaktivieren Sie (zumindest vorübergehend) die Zusatz-Software, oder löschen Sie alte Emails aus Ihrem Postfach direkt auf dem Mailserver. Dies kann über einen Webmailer oder über eine Software mit sog. "Remote-Zugriff" geschehen.

Warum sind mir E-Mails verloren gegangen?

Antwort: Das gibt es nur in äusserst selten sowie ungünstigen Konstellationen.* Der Absender erhält immer eine Fehlermeldung mit Hinweisen zu der Ursache. (Siehe auch: Warum hat der Absender keine Fehlermeldung erhalten?)
 
* Passieren kann dies bspw. direkt nach einem Providerwechsel, wobei E-Mailkonten gleichen Namens beim alten und beim neuen Provider eingerichtet sind, und einige E-Mails noch beim alten Provider eintreffen. Diese E-Mails sind jedoch nicht verloren gegangen, sondern müssen lediglich in den Postfächern beim alten Provider abgerufen werden. 

Warum hat der Absender keine Fehlermeldung erhalten?

Antwort: Auch das gibt es nur in sehr selten sowie unter ungünstigen Konstellationen. Der Absender erhält in der Regel immer eine Fehlermeldung, in der die Ursache für die Nichtzustellbarkeit genannt wird.
 
Hier einige mögliche Ursachen, warum der Absender meint, keine Meldung erhalten zu haben:  

  • Die Fehlermeldung wurde (aus Unkenntnis) versehentlich gelöscht
  • Die Fehlermeldung ist im Spamfilter gelandet und wurde nicht beachtet.
  • Die Fehlermeldung ist im Spamfilter gelandet und wurde deshalb direkt gelöscht.
  • Die Fehlermeldung wurde aufgrund von lokal eingerichteten Regeln automatisch verarbeitet und so dem Empfänger entzogen.
  • Der eigene empfangende Mailserver hat die erhaltene Fehlermeldung nicht an den Absender weitergeleitet.
  • Der eigene empfangende Mailserver wandelt das Format der empfangenen Fehlermeldung um und verfälscht dadurch die tatsächliche Ursache. Das ist eine der häufigsten Ursachen für Missverständnisse und Fehlinterpretationen, z.B. bei Exchange- oder ähnlichen Mail-Systemen.
  • Der Mailclient ist nicht in der Lage, die erhaltene Fehlermeldung korrekt wiederzugeben. Auch das ist eine der häufigsten Ursachen für Fehlinterpretationen.
Es sollte ggf. der zuständige lokale Postmaster kontaktiert werden,
um eine vollständige und originale Fehlermeldung zu erhalten.

Wo finde ich den Header einer E-Mail?

Antwort: Diese werden auch Kopfdaten, Kopfzeilen, Internet-Kopfdaten, Header-Zeilen o.Ä. genannt. Hier finden Sie Infos für die gängisten Programme.

FAQs - Mailserver Fehlermeldungen


Was bedeutet "550 5.1.1 : Recipient address rejected: User unknown" ?

Antwort: Die Emailadresse des Empfängers existiert nicht; evtl. haben Sie sich vertippt.

Lösung: Überprüfen sie die Emailadresse auf richtige Schreibweise, prüfen Sie ggf. Ihren Adressbucheintrag, oder erfragen sie eine aktuelle und erreichbare Emailadresse des Empfängers.

Was bedeutet "550 5.1.2 : Recipient address rejected: Domain not found" ?

Antwort: Die Zieldomain existiert nicht; evtl. haben Sie sich vertippt.

Synthax:
<empfaenger@example.com>: host {HOSTNAME}[IP ADDRESS] said: 550 5.1.2 <empfaenger@example.com>: Recipient address rejected: Domain not found (in reply to RCPT TO command)

Lösung: Überprüfen sie die Emailadresse auf richtige Schreibweise, prüfen Sie ggf. Ihren Adressbucheintrag, oder erfragen sie eine aktuelle und erreichbare Emailadresse des Empfängers.

Was bedeutet "550 5.7.1 : relay access denied" ?

Antwort: Die Fehlermeldung "relay access denied" erhält der Absender immer dann, wenn beim Senden das Passwort des absendenden Postfachs nicht übermittelt wurde.

Lösung: SMTP-Authentifizierung aktivieren
Aktivieren Sie die Funktion 'SMTP-Authentifizierung' (oder auch SMTP-AUTH) in den Einstellungen des Emailkontos in Ihrem Email-Programm (=Client), damit auch beim Senden das Kennwort übermittelt wird und es beim Senden keine Probleme gibt. Outlook / -Express nennt diese Funktion 'Server erfordert Authentifizierung'.

Tritt der Fehler nur zeitweilig auf, ist das ein typisches Merkmal für die Verwendung von 'POP before SMTP'. Auch dann bitte die SMTP-Authentifizierung in den Konto-Einstellungen aktivieren.

Wie sehen Fehlermeldungen anderer Mailserver aus? (User unknown)

Antwort: Zu den häufigsten Fehlermeldungen anderer Mailserver gehört die Info, dass das Postfach (bzw. die Emailadresse), an welche gesendet wurde, nicht existiert, oder dass das Senden an diese Adresse nicht erlaubt ist.
Diese Info kann die unterschiedlichsten Formate haben.
Hier einige Beispiele (die entscheidenden Meldungen sind fett hervorgehoben.):

<empfaenger@example.com>: host {HOSTNAME}[IP ADDRESS] said: 553 5.3.0 <empfaenger@example.com>... 550 User unknown (in reply to RCPT TO command)

<empfaenger@example.com>: host {HOSTNAME}[IP ADDRESS] said: 550 5.1.1 <empfaenger@example.com>: Recipient address rejected: User unknown (in reply to RCPT TO command)

empfaenger@example.com User not found: <empfaenger@example.com>
Final-Recipient: rfc822; empfaenger@example.com
Original-Recipient: rfc822;empfaenger@example.com
Action: failed
Status: 5.0.0a
Remote-MTA: dns; {HOSTNAME}
Diagnostic-Code: smtp; 550 Unknown local part empfaenger in <empfaenger@example.com>

<empfaenger@example.com>: host {HOSTNAME}[IP ADDRESS] said: 550 Requested action not taken: mailbox unavailable (in reply to RCPT TO command)

<empfaenger@example.com>: host {HOSTNAME}[IP ADDRESS] said: 550 5.1.1 <empfaenger@example.com>: Recipient address rejected: User unknown in relay recipient table (in reply to RCPT TO command)

<empfaenger@example.com>: host {HOSTNAME}[IP ADDRESS] said: 550 Unroutable address (in reply to RCPT TO command)

<empfaenger@example.com>: host {HOSTNAME}[IP ADDRESS] said: 553 sorry, that domain isn't in my list of allowed rcpthosts (#5.7.1) (in reply to RCPT TO command)

<empfaenger@example.com>: host {HOSTNAME}[IP ADDRESS] said: 550 5.7.1 <empfaenger@example.com> is not one of our own addresses or at least syntactically incorrect. (in reply to RCPT TO command)

<empfaenger@example.com>: host {HOSTNAME}[IP ADDRESS] said: 550 Invalid recipient: <empfaenger@example.com> (in reply to RCPT TO command)

<empfaenger@example.com>: host {HOSTNAME}[IP ADDRESS] said: 550 <empfaenger@example.com>: invalid address (in reply to RCPT TO command)

Eine spezielle Yahoo-Fehlermeldung:
<empfaengeremail@yahoo.de>: host {HOSTNAME}[IP ADDRESS] said: 554 delivery error: dd This user doesn't have a yahoo.de account (empfaengeremail@yahoo.de) [-5] - {HOSTNAME} (in reply to end of DATA command)
Diese Meldung bedeutet, dass es diesen Alias zwar bei Yahoo gibt, dieser Alias jedoch unter einer anderen Yahoo TLD angelegt wurde (z.B. yahoo.fr, yahoo.es, yahoo.com o.A.)

Was bedeutet "550 5.7.1 : Recipient address rejected: Mail appeared to be SPAM or forged." ?

Antwort: Bei dieser Fehlermeldung wurden keine Anmeldedaten beim Senden übermittelt (SMTP Auth-Problematik).
Der Mailserver hält die einliefernde (Einwahl-)IP-Nummer für einen anderen Mailserver und führt erweiterte Prüfungen durch. Eine Einwahl-IP-Nummer besitzt diese Merkmale in der Regel jedoch nicht.

Synthax:
550 5.7.1 <empfaenger@example.com>: Recipient address rejected: Mail appeared to be SPAM or forged. Ask your Mail/DNS-Administrator to correct HELO and DNS MX settings or to get removed from DNSBLs; MTA helo: {HELO NAME}, MTA hostname: {MTA HOSTNAME}[IP ADDRESS] (helo/hostname mismatch)

Lösung: Aktivieren Sie die Funktion 'SMTP-Authentifizierung' (oder auch SMTP-AUTH) in den Einstellungen des Emailkontos in Ihrem Email-Programm (=Client), damit auch beim Senden das Kennwort übermittelt wird, und es beim Senden keine Probleme gibt. Outlook / -Express nennt diese Funktion 'Server erfordert Authentifizierung'.

Was ist mit "host ... said: ..." gemeint?

Antwort: Hier werden Fehlermeldungen der anderen Seite (z.B. empfangender Mailserver) zurückgegeben. Sie erkennen diese zurückgegebenen Meldungen immer an der Synthax:

<empfaenger@example.com>: host {HOSTNAME}[IP ADDRESS] said: {Hier folgt die Fehlermeldung des anderen Mailservers}

Lösung: Individuell, je nach angezeigter Fehlermeldung - die Ursachen können vielfältig sein. Hier muss die Fehlermeldung analysiert und ggf. auf der anderen (empfangenden) Seite nachgefragt werden.
Einige typische Meldungen sehen Sie unter "Wie sehen Fehlermeldungen anderer Mailserver aus?"

Was bedeutet "450 : Client host rejected: cannot find your hostname" ?

Antwort: Es gibt massive Probleme mit den Einstellungen das anderen (absendenden) Mailservers; die Einstellungen entsprechen nicht den aktuellen Standards.
Hier ist entweder der Pointer/PTR oder der Zoneneintrag fehlerhaft konfiguriert, oder ein Reverse Lookup fehlt völlig.

Lösung: Bitte kontaktieren Sie den Postmaster des Mailservers mit den bemängelten Einstellungen (bzw. Ihren Provider), wenn Sie diese Meldung von unserem Mailserver erhalten haben, und bitten Sie ihn, diese Einstellungen zu korrigieren.

Was bedeutet "552 5.2.2 : Over quota" ?

Antwort: "Over quota" bedeutet, dass das Postfach des Empfängers überfüllt ist, d.h. die maximal zulässige Postfachgrösse wurde überschritten bzw. der maximale Speicherplatz für dieses Postfach ist voll.
Diese Mitteilung erhalten die Absender und können den Empfänger in der Regel nicht per Email über das Problem informieren. Die Ursache hierfür ist oftmals unbeabsichtigt, nämlich indem die Einstellung "Kopie auf dem Server belassen" (mitunter auch versehentlich) aktiviert wurde.

Lösung:
Der Empfänger (Postfach-Inhaber) muss sein POP3-Postfach auf dem Mailserver aufräumen bzw. dort Emails löschen. Das kann bspw. über einen Webmailer geschehen, oder mit einem Tool-Programm mit sog. "Remote-Zugriff" auf das POP3-Postfach.

Synthax:
----- The following addresses had permanent fatal errors -----
<empfaenger@example.com> (reason: 552 5.2.2 Over quota)

oder:

<empfaenger@example.com>: permission denied. Command output: maildrop:
maildir over quota. maildrop: maildir over quota.

oder:

save to inbox
generated by empfaenger@example.com
mailbox is full: retry timeout exceeded

Was bedeutet "554 5.7.1 : Service unavailable; Client host [IP ADDRESS] blocked using bl.spamcop.net" ?

Antwort: Die absendende IP-Nummer ist aktuell aufgrund mehrfach gesendeter Spam-Emails von dieser IP-Nummer über den RBL Dienst 'Spamcop' gesperrt.

Lösung:

  • Sollte es sich hierbei um eine Call-By-Call Einwahl-IP-Nummer handeln, wählen Sie sich bitte neu ein, um eine andere IP-Nummer zu erhalten.
  • Ist dies eine statische Einwahl-IP-Nummer, informieren Sie bitte umgehend Ihren System-Administrator.
    Es ist nicht auszuschliessen, dass ein lokaler Rechner z.B. mit einem Trojaner infiziert wurde, und ohne Kenntnis des Benutzers Spam-Emails versendet wurden.
  • Verwenden Sie einen Provider für diese Dienste (Emailversenden etc.), kontaktieren Sie bitte umgehend den Support Ihres Providers, damit dieser Massnahmen treffen kann, um das Problem zu beheben.
    Entweder versendet ein anderer Teilnehmer über den gleichen Mailserver Ihres Providers Spam und schädigt damit alle Benutzer dieses Mailservers, oder es existiert eine Sicherheitslücke, welche der betreuende Postmaster umgehend schliessen sollte.

Synthax:
----- Transcript of session follows -----
... while talking to {MAIL-HOSTNAME} [IP ADDRESS]:
>>> RCPT TO:
<<< 554 5.7.1 Service unavailable; Client host [IP ADDRESS] blocked using bl.spamcop.net; Blocked - see http://www.spamcop.net/bl.shtml?{IP ADDRESS}
554 5.7.1 Delivery not authorized, message refused
Reporting-MTA: DNS; {HELO NAME}
Received-From-MTA: DNS; [IP ADDRESS]
Arrival-Date: {DAYNAME, DAY# MONTHNAME YEAR HOUR:MINUTE:SECOND +TIMEZONE (TIME ZONE NAME)}

Final-Recipient: RFC822; empfaengeremail@dresse.de
Action: failed
Status: 5.7.1
Remote-MTA: DNS; {MX HOSTNAME} [IP ADDRESS]
Diagnostic-Code: SMTP; 554 5.7.1 Service unavailable; Client host [IP ADDRESS] blocked using bl.spamcop.net; Blocked - see http://www.spamcop.net/bl.shtml?{IP ADDRESS}
Last-Attempt-Date: {DAYNAME, DAY# MONTHNAME YEAR HOUR:MINUTE:SECOND +TIMEZONE (TIME ZONE NAME)}
Final-Log-ID: {Final-Log-ID#}

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